Bunte Bänder um die Festlinde. Das Dorffest in Wehrendorf war ein voller Erfolg.
Bunte Bänder um die Festlinde. Das Dorffest in Wehrendorf war ein voller Erfolg.
Bunte Bänder um die Festlinde. Das Dorffest in Wehrendorf war ein voller Erfolg.
(RL/Wehrendorf) Die Linde in Wehrendorf steht 100 Jahre. Damals war sie schon aus einem historischen Anlass von Wehrendorfern gepflanzt worden, als Erinnerung an die „Völkerschlacht bei Leipzig", die als entscheidende Schlacht in den Befreiungskriegen 1813 gilt. Jetzt war es eine Gelegenheit für das groß angelegte Dorffest, das der Arbeitskreis Dorfentwicklung und die Evangelische Kirchengemeinde organisiert hatten.

 

 

Basteln war angesagt. Familie Brune hatte etwas Attraktives für die Kinder vorbereitet.
Basteln war angesagt. Familie Brune hatte etwas Attraktives für die Kinder vorbereitet.
Basteln war angesagt. Familie Brune hatte etwas Attraktives für die Kinder vorbereitet.
Das Geburtstagsgeschenk behält die Linde nicht für sich. Der Erlös des Festes fließt nach Kamern in Sachsen-Anhalt. „Der Partnerort unserer Kirchengemeinde wurde vom aktuellen Hochwasser hart getroffen, dass alle Einwohner evakuiert werden mussten", berichtet Friedrich Marten vom Arbeitskreis. Die Wehrendorfer wollen nach Kräften helfen und den Flutopfern unbürokratische Hilfe leisten.

Mit einem Familiengottesdienst in der voll besetzten Wehrendorfer Kirche hatte der Tag begonnen. Bänder wurden in der Kirche von allen Gottesdienstbesuchern zu einem langen Faden geknüpft, der sich später zeichenhaft um den Festbaum wickelte. Festgelände für das Lindenfest mit vielen Hundert Besuchern waren die Dorfstraße, der Kirchpark und das Gemeindehaus. Chöre sangen und spielten auf der Festbühne. Der EC-Chor, der Kirchen- und der Posaunenchor sowie die Jagdhornbläser gehörten zu den Musikanten.

Kinderkarussell - jede Fahrt umsonst
Kinderkarussell - jede Fahrt umsonst
Kinderkarussell - jede Fahrt umsonst
Kulinarisch wurde vieles geboten, ein Flohmarkt mit vielen Ständen und technische Geräte der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks (THW) boten Groß und Klein viele Attraktionen. Die Kinder konnten auf dem historischen Kinderkarussell kostenlos fahren. Der örtliche Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze hatte dies gesponsert.

Beim „Spiel ohne Grenzen" vergnügte sich vor allem die jüngere Generation und zeigte Sportlichkeit und Geschick. „Wir haben uns sehr gefreut, dass so viele Menschen gekommen sind", sagte Ortsvorsteherin Sabine Selberg-Scherfeld. „Die ganze Arbeit hat sich gelohnt."

Emma war auch da
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