Konzert für Trompete und Orgel in St. Stephan

Virtuose Klangpracht: Hannelore Höft und Sebastian Höft faszinierten in St. Stephan mit ihrer Tonkunst an Trompete und Orgel.
Virtuose Klangpracht: Hannelore Höft und Sebastian Höft faszinierten in St. Stephan mit ihrer Tonkunst an Trompete und Orgel.
Virtuose Klangpracht: Hannelore Höft und Sebastian Höft faszinierten in St. Stephan mit ihrer Tonkunst an Trompete und Orgel.
scs/Vlotho. Mit ausdrucksstarkem Klang beeindruckten die Sebastian Höft auf der Trompete und Hannelore Höft an der Orgel die Zuhörer in der Vlothoer Kirche St. Stephan. „Die beiden harmonieren einfach perfekt“, kündigte Pfarrer Jörg Uwe Pehle, der die beiden Musiker seit langem kennt.

Und er hatte nicht zu viel versprochen. Beinahe atemlos lauschten die Zuhörer den musikalischen Werken aus verschiedenen Epochen der Musikgeschichte. Die beiden Könner an ihren Instrumenten füllten den Kirchraum mit prächtigen Klängen. Sebastian Höft faszinierte mit seinem variantenreichen Spiel auf Trompete und Flügelhorn. Er begeisterte mit höchster technischer Qualität und ausdrucksstarker Virtuosität in flinken Passagen voller spielerischer Leichtigkeit, lupenreinen Spitzentönen und mit inniger Gesanglichkeit musizierten Melodien. Gemeinsam mit seiner Mutter, die Kreiskantorin in Unna ist, musizierte er Werke für Trompete und Orgel. Mit dem klangstarken „Concerto B-Dur“ von Antonio Vivaldi begann der Konzertabend. Auch das bekannte „Air“ aus Johann Sebastian Bachs dritter Orchestersuite begeisterte die Zuhörer. Ihre künstlerische Vielfalt zeigten sie in zeitgenössischen Kompositionen von Andreas Willscher und Oskar Frederik Lindberg.

Hannelore Höft ließ ihre Finger über die Tasten der Orgel tanzen und brachte das Publikum auch mit solistisch dargebotenen Werken zum Staunen. Auf der Königin der Instrumente musizierte sie „Präludium und Fuge D-Dur“ von Dietrich Buxtehude, die „Sonate VI. g-moll“ von Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Gottfried Walters barockes „Concerto del Signore Meck h-moll“ und die schwungvolle „Toccata fantastica“ von Matthias Nagel. Mit der „Sonata Prima“ von Giovanni Bonaventure Viviani verabschiedeten sich die beiden Virtuosen vom Vlothoer Publikum. „Wir haben uns gefreut, in dieser schönen Kirche zu musizieren“, sagte Hannelore Höft.