Der kleine Gemeindesaal war gut gefüllt
Der kleine Gemeindesaal war gut gefüllt
Der kleine Gemeindesaal war gut gefüllt
CZ/Bonneberg.Am ersten Samstag im April 2019 waren die Türen des Gemeindeshauses Bonneberg weit geöffnet. Zum Bibelfrühstück „Spezial“, das Besondere daran war, dass es an einem Samstagvormittag stattfand, ließen sich viele einladen. Ob Groß oder auch Klein, fast alle Plätze im kleinen Saal waren belegt und freuten sich auf einen fröhlichen, gemeinschaftlichen Vormittag. Viele fleißige Helfer dekorierten die Räumlichkeiten ganz liebevoll und zauberten ein fünf-Sterne Frühstück für ihre Gäste. Nach der Begrüßung der Besucher und der Referentin Frau Heidi Krause-Frische aus Minden, konnte es losgehen. Gemeinsam wurde das traditionelle Morgenlied „Ein neuer Tag beginnt und ich freu mich, Herr auf dich“, gesungen und eine Geschichte zum Schmunzeln vorgelesen. Nach dem Dankgebet roch es schon ganz herrlich nach Rührei und frischen Brötchen, denn Michael und Christian hatten die kleine Kochplatte neben dem Frühstücksbüfett schon gut vorgeheizt.

Ein reichhaltiges Büfett,mitallem was der Gaumen begehrt
Ein reichhaltiges Büfett,mitallem was der Gaumen begehrt
Ein reichhaltiges Büfett,mitallem was der Gaumen begehrt
Bei einem vorzüglichen Essen, denn es fehlte an nichts und einer guten Tasse Kaffee, plauderten alle nach Herzenslust. Das Büfett war mit allem was das Herz begehrt gedeckt und bei so viel reichhaltiger Auswahl, hatte man schon fast die Qual der Wahl. Nach dem leckeren Frühstück verabschiedeten sich die Kleinen in die oberen Stockwerke, wo sie von Bekki betreut wurden und eine tolle Zeit mit Spiel und Spaß verbringen konnten. Den Zweiten Teil des Bibelfrühstücks begannen wir wieder mit einem Lied und danach hielt Referentin Frau Krause-Frische ihr Referat zum Thema „Lachen und Weinen, alles hat seine Zeit“. Trotz ihrer angeschlagenen Stimme und nicht topfitter Gesundheit sprach sie ganz souverän und schenkte uns diesen schönen Vormittag.
alles war liebevoll vorbereitet, die Gäste können kommen
alles war liebevoll vorbereitet, die Gäste können kommen
alles war liebevoll vorbereitet, die Gäste können kommen
„Lachen wirkt dynamisch, Lachen wirkt gewinnend. Wenn wir in die Kamera lächeln, kommt es fast automatisch, das Lächeln ohne, dass wir uns anstrengen müssen. Doch nicht immer ist uns nach Lachen zu Mute. Ein Sprichwort sagt: „Irdisch Ding, zum Weinen zu gering“. Doch man muss auch weinen können, wenn etwas zerbrochen ist, was uns etwas wert war, was viel teurer ist, als irgendein Gegenstand. Eine tröstliche Hilfe aus der Bibel ist das Wort: „Der Mensch sieht was vor Augen ist, aber Gott sieht das Herz an“. Das ist befreiend, vor Gott brauchen wir nicht so tun, als ob uns das nichts ausmacht, als ob es uns nicht zu Herzen ginge. Ein Herz, das vor Freude richtig hüpft, oder ängstlich schlägt, das aufgeregt pocht, ganz zufrieden sein kann oder manchmal so traurig ist, dass die Tränen laufen. Das zeigt mir, ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut, ein lebendiges Wesen, mit Charaktereigenschaften.
ganz frisch wurde das Rührei zubereitet
ganz frisch wurde das Rührei zubereitet
ganz frisch wurde das Rührei zubereitet
Vielleicht eher eine Frohnatur, ein Pessimist oder Optimist. Eine Binsenweisheit sagt: „Wer schonmorgens dreimal schmunzelt, bis mittags nicht die Stirne runzelt und abends singt, dass es so laut schallt, der wird 120 Jahre alt“. Humor, von der Wissenschaft belegt, lässt uns tatsächlich länger leben. Kann ich das auch? Lachen? Oder ist das Veranlagung, Prägung, Erziehung? Es gibt Menschen, von denen wir es nicht glauben, aber sie überraschen uns doch tatsächlich mit ihrem Humor. Also doch nicht nur eine Frage des Temperamentes oder der Herkunft? Eine Frage kann sein: „Wie sehe ich auf mein Leben? Mit welschen Augen sehe ich mein Leben? Wovon lasse ich mich beeinflussen und prägen?“ Alles hat seine Zeit, seht in der Bibel. Somit gibt es für alles seine Zeit. Für das Lachen und das Weinen. Es gibt eine Begrenztheit, wo wie für das Lachen so auch für das Weinen. Würden wir immer nur Lachen, wüssten wir gar nicht was Glücklich sein und Lachen ist.
die Zuhörer lauschten sehr interessiert dem Vortag der Rednernin
die Zuhörer lauschten sehr interessiert dem Vortag der Rednernin
die Zuhörer lauschten sehr interessiert dem Vortag der Rednernin
Albert Einstein formulierte es zusammenfassend „Der einzige Grund, warum es Zeit gibt, ist, dass nicht alles auf einmal passiert. Lachen als Naturmedizin, die es in keiner Apotheke zu kaufen gibt. Lachen statt Pillen, nicht immer, aber immer öfter. Auch schon der Italiener sagt:“ Lachen macht gutes Blut“. Lachen wirkt sich positiv auf unsere Gesundheit aus. Kleine Kinder lachen am Tag über 400 Mal, Erwachsene dagegen nur traurige 15 Mal. Verlernt?, gestresst?, abgelenkt?, Phantasie verloren? „Ein Tag ohne Lächeln, ist ein verlorener Tag“, so beschrieb es Charlie Chaplin treffend. Doch vielen von uns ist das Lachen vergangen, durch Leistungsdruck, Vergleiche mit anderen, Krankheit, Zerstrittenheit, Ängste, Sorgen oder Zwänge. Doch Lachen wirkt wie eine Sauerstoffdusche, das Immunsystem wird angeregt, 100 Muskeln werden aktiviert, der Puls erhöht sich, die Haut wird durchblutet, eine Massage für die inneren Organe, Hormone werden ausgeschüttet.
eine große Auswahl, für jeden war was dabei
eine große Auswahl, für jeden war was dabei
eine große Auswahl, für jeden war was dabei
Die Heilkraft des Lachens zu nutzen ist gut, aber alleine geht das nicht, wir können uns ja auch nicht selber kitzeln. Sich mit anderen Menschen zu umgeben, die uns gut tun, die ein Lächeln in mit hervorrufen. Lachen fördert die Beziehung, denn es ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen. Jedoch ist ein gesundes Lachen entscheidend, kein hämisches Lachen auf Kosten anderer. Kein liebloses Lachen, das schadenfroh und überheblich ist. Wie geht es Dir, wenn du andere Menschen siehst, die traurig sind und was tust du? Mit dieser Frage schickte uns Frau Krause-Frische in einen kurzen Austausch an den Tischen. Bei einer eifrigen Unterhaltung konnten viele etwas dazu beisteuern, denn jeder hatte solche Momente schon erlebt.
intensive Gespräche an den Tischen
intensive Gespräche an den Tischen
intensive Gespräche an den Tischen
Lachen und Weinen hat seine Zeit, so auch das Weinen. Somit ist auch die Zeit, in der wir traurig sind, begrenzt und das ist auch gut so. Wenn uns manchmal nicht nach Lachen zu Mute ist, kann es hilfreich sein, die Perspektive zu wechseln. Ich stelle mir mich auf einer Bühne vor. Mein Leben, meine Situation, in der ich stecke aus der Vogelperspektive zu betrachten. Und mir dann die Frage zu stellen, nicht, wie sehe ich mich, sondern, wie sieht mich Gott an? Was könnte Gott denken, wenn er mich ansieht? In der Bibel sagt Gott zu uns: „Ich habe Gedanken des Friedens über dich, gute Gedanken des Segens und der Heilung.“ Gott fordert uns auf, zu IHM zu kommen und Ihm alles zu erzählen was uns so schwer im Gepäck liegt. Ihm diese schwere Last zu geben und dadurch befreiter zu werden.“
nach dem Frühstück ist vordem Frühstück, am 5.6.19
nach dem Frühstück ist vordem Frühstück, am 5.6.19
nach dem Frühstück ist vordem Frühstück, am 5.6.19

Mit diesen guten Worten beendete Frau Krause-Frische ihr bewegendes Referat und die Gelegenheit zum Gespräch an den einzelnen Tischen war noch möglich. Ein gelungener Vormittag ging langsam zu Ende und mit einem zufriedenen Gefühl und neuen Eindrucken machten sich die Besucher wieder auf den Heimweg. Wie schön, dass wir Jung und Alt gemeinsam uns begegnen und unseren Glauben teilen können. Das nächste Bibelfrühstück an einem Samstag kommt bestimmt. Wie sonst üblich in der Woche, ist der neue Termin am Mittwoch, den 5.Juni 2019 um 9.30 h im EC-Heim.        Eine herzliche Einladung zum gemeinsamen frühstücken, singen, lesen, austauschen und hören.
in Gemsinschaft macht alles mehr Spaß
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