Der kleine Gmeindesaal war gut gefüllt
Der kleine Gmeindesaal war gut gefüllt
Der kleine Gmeindesaal war gut gefüllt
CZ/Bonneberg.Im September 2018 lud die Bonneberger Kirchengemeinde zu drei Themenabende ins Gemeindehaus ein. Jeweils am Dienstag wurde zu den Themen: Ich wüsste gerne, warum Gott das Leid zulässt, Ich wüsste gerne, was nach dem Tod kommt und Ich wüsste gerne, was Christsein ausmacht, ein Referat von Pastor Leese aus Bad Salzuflen gehalten. Am ersten Dienstag ließen sich viele zum Hören, Singen und Austausch einladen. Mit fast 30 Leuten war der Gemeindesaal gut gefüllt und ein schönes Miteinander war zu spüren. Nach der Begrüßung der Gäste, dem Musiker und Referenten, gab Martin Streich am Klavier einiges zum Besten. Musikstücke zum Zuhören und Mitsingen erfüllten den ganzen Raum und stimmten fröhlich in den Abend ein.
Eine Meditation mit Texten und Bildern von Sören Kahl führten in das Thema „Leid“ ein. „Mein geliebtes Kind, ich habe dich nicht vergessen und nicht verlassen ich habe dich je und je geliebt. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein. Ich kenne alle deine Schmerzen auch deine Wut, Trauer und Verzweiflung…“

 

viele ließen sich einladen und hörten interessiert zu
viele ließen sich einladen und hörten interessiert zu
viele ließen sich einladen und hörten interessiert zu
Danach hörten die Besucher ein Referat von Pastor Lothar Leese aus Bad Salzuflen. Herr Lesse ist vielen in der Gemeinde bekannt, denn schon einige Male hat er Sonntagmorgen den Gottesdienst gehalten. Lothar Leese i.R, das heißt für ihn aber nicht im Ruhestand, sondern im Reisedienst. Neben seiner Gemeindearbeit ist er als Redner in vielen Gemeinden und Vortragsreihen in ganz Deutschland unterwegs. Pastor Leese begann seinen Vortrag mit den Worten: „Die quälendsten Worte, die es gibt- Warum nur?- Warum, es hat nur fünf Buchstaben, ist aber mit viel Leid verbunden. Warum gibt es diese sinnlosen Katastrophen, Unfälle und Krankheiten. Wo ist da eigentlich Gott? Viele schließen daraus, Gott würde Leid nicht zulassen, er würde das alles wegnehmen, deswegen gibt es keinen guten, allmächtigen Gott.
der Posaunenchor Bonneberg bereicherte den Abend mit tollen Klängen
der Posaunenchor Bonneberg bereicherte den Abend mit tollen Klängen
der Posaunenchor Bonneberg bereicherte den Abend mit tollen Klängen
Interessanterweise wird diese Frage nach dem Warum, oft von Menschen gestellt, die gar nicht nach Gott fragen in ihrem Leben. Aber diese Vorstellung gibt es in der Bibel nicht. Nicht wir werden fragen, warum hast du das zugelassen, Gott wird uns fragen, warum habt ihr euren Wohlstand, eure Herzenshärte oder eure Gleichgültigkeit zugelassen? Wenn wir als Betroffene Gott fragen, wird Gott eine Antwort geben. Jesus Christus selbst, hat am Kreuz die Warum Frage gestellt. Am Kreuz, als er die Verantwortung für alle menschliche Bosheit übernahm: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Es waren nicht die Geißelungen und Spott das Schlimmste, was Jesus erleiden musste. Die Sünde der ganzen Welt, die Trennung von Gott wurde auf Jesus gelegt und deswegen hat Gott ihn verlassen. Jesus ist in die Gottverlassenheit gegangen, damit wir nicht weiterhin von Gott verlassen sind.
Es kann eine Hilfe sein, anstatt nach dem Warum, nach dem Wozu zu fragen. Selbst wenn wir Gottes Gedanken nicht immer verstehen, hat Gott Gedanken des Friedens.“
Mit zwei Fragen, die zum Austausch an den Tischen anregen sollten endete seine Rede. „Wo habe ich in meinem Leben Leid nicht verstanden? Wo habe ich die Güte Gottes besonders erfahren?“
Der Chor Rehmissimo mit seinen tollen SänerInnen war ein Fest für die Ohren und Augen
Der Chor Rehmissimo mit seinen tollen SänerInnen war ein Fest für die Ohren und Augen
Der Chor Rehmissimo mit seinen tollen SänerInnen war ein Fest für die Ohren und Augen

Mit diesen Impulsen entstand eine angeregte Unterhaltung unter den und währenddessen brachten die vielen fleißigen Hände des Vorbereitungsteams einen leckeren Imbiss an alle Tische. Ein musikalischer Ohrenschmaus mit einem selbstkomponierten Lied von Martin Streich rundete den Abend ab und in einer freundlichen, aufbauenden Atmosphäre ging der Abend langsam zu Ende.

Am nächsten Dienstag ließen sich über 60 Leute einladen und der kleine Saal im Gemeindehaus war sehr gut ausgefüllt. Mit dem Chor „Rehmissimo“ aus Rehme, die ihr ganz aktuelles Programm mitgebracht haben, startete der Abend mit vollen, kräftigen und auch poppigen Tönen. Die Darbietung der 20 köpfigen Gruppe war ein voller Erfolg. Mit großen Engagement und echter Fröhlichkeit sangen sie Stücke aus der Messe aus „Missa 4you(th) von Tjark Baumann „Eine Pop-Messe, die eine Brücke schlagen möchte zwischen der altehrwürdiger Kirchenmusik und aktuellen Klängen aus Pop, Rock und Swing. Am 3. November in Rehme und am 4. November in Herford ist das komplette Programm in einem Konzert zu hören. Herzliche Einladung, es lohnt sich!!!

Ein gelungener Abend mit tollem Chor
Ein gelungener Abend mit tollem Chor
Ein gelungener Abend mit tollem Chor

Ganz souverän moderierte der Chorleiter Herr Neumann durch die einzelnen Stücke und übersetzte kurzerhand die in Englisch geschriebenen Texte, damit jeder verstehen konnte was der Chor zum Besten gab.
An Anschluss hielt Herr Pastor Leese das Referat mit dem Thema: „Ich wüsste gerne, was nach dem Tod kommt“
„Ein Thema, das wir Menschen sehr gerne verdrängen, das stört! Wir leben, was sollen wir uns mit dem Tod beschäftigen. Aber, wer das „Letzte“ aus dem Blick verliert, der steht in der Gefahr, alles auf das Vorletzte zu richten. Wir versuchen festzuhalten, was nicht aufzuhalten ist. Es gibt viele Meinungen über das, was nach dem Tod kommt oder, ob etwas kommt. Doch die Bibel gibt Auskunft darüber. Ein Gleichnis von Jesus erzählt, es steht in Lukas 16, berichtet Jesus von dem armen Larzarus und einem reichen Mann. Beide sind tot, er eine bei Gott, der andere nicht. Der Reiche möchte seine fünf Brüder warnen, damit sie nicht denselben Fehler machen wie er.
Der Flyer
Der Flyer
Der Flyer

Denn die Entscheidung, wo wir die Ewigkeit verbringen, fällen wir im Leben. Jesus möchte nur Freiwillige. Niemand hat in seiner Todesstunde je bereut Christ zu sein, jedoch viele andere Sachen bereuten Menschen, das wesentliche verpasst zu haben.
Jesus ist nicht weiter entfernt, als ein Gebet. Den Himmel kann man sich nicht verdienen, den bekommen wir nur geschenkt. Aber wir müssen das Geschenk auch annehmen. Das Geschenk, dass Gott uns in Jesus macht.“
Wieder formulierte Pastor Leese zwei Fragen, die zum Gespräch anregen sollten. „Habe ich Gewissheit des ewigen Lebens, wie habe ich sie erfahren? Wir wirkt sich das auf meinen Alltag aus?“
Mit einem intensiven, persönlichen Gedankenaustausch an den Tischen und bei leckeren selbstgemachten Zwiebelstangen, Baguett, Frischkäse und der Chormusik war auch der zweite Abend in guter Stimmung langsam verklungen.
Auch beim dritten und letzten Abend konnten die Türen des Gemeindehauses wieder weit geöffnet werden, denn viele ließen sich einladen, um den Bonneberger Posaunenchor und das interessante Thema: „Ich wüsste gern, was das Christsein ausmacht?“ zu hören.
Der Posaunenchor stimmte mit herrlichen, kraftvollen Klängen in den Abend ein und luden die Besucher ein, die bekannten Lieder mit zu singen. Gemeinsam schmetterten sie die Melodien und ein schöner Abend konnte beginnen.
Lothar Leese ausBad Salzuflen unterwegs in ganz Deutschland und auch auf dem Bonnerg
Lothar Leese ausBad Salzuflen unterwegs in ganz Deutschland und auch auf dem Bonnerg
Lothar Leese ausBad Salzuflen unterwegs in ganz Deutschland und auch auf dem Bonnerg
Pastor Leese erläuterte an etlichen Beispielen zu Thema Christsein, eines davon war die Aussage. „Ich bin als Christ nicht besser, ich bin besser dran. Ich bleibe ein Mensch mit Fehlern.“ Eine Frage, die er stellte war: Bin ich von Jesus ergriffen, sind wir in Bewegung? Bewegung braucht ein Ziel. Lasst euch nicht vom Ziel abbringen. Eure Arbeit ist nicht vergebens. Denn es ist nicht ein ewiges Bauen, sondern ein Bauen für die Ewigkeit.“
Wie zuvor an den vorherigen Abenden fanden nachhaltige Gespräche statt und für Kulinarisches wurde reichlich und liebevoll gesorgt. Alles in Allem waren es drei besondere, stärkende Abende, mit lohnenswerten Themen, mit brillianten Musikern, einem top Vorbereitungsteam, einem tollen Redner und einmaligen Gästen.
viele interessierte Zuhörer
viele interessierte Zuhörer
viele interessierte Zuhörer